Core-Client: Der Core-Client ist ein auf dem Teilnehmerrechner im Hintergrund laufendes Kommandozeilen-Programm. Er steuert und überwacht die wissenschaftlichen Anwendungen gemäß den Vorgaben des Teilnehmers, puffert Arbeitspakete und kommuniziert mit den Schedulern und Datenservern der Projekte. Der Core-Client kann, neben Windows, theoretisch auch auf jedes Unix-artige Betriebssystem portiert werden, ist für sich allein genommen jedoch recht nutzlos, wenn für die jeweilige Plattform keine wissenschaftlichen Anwendungen zur Verfügung stehen.

BOINC Manager: Der BOINC Manager ist eine grafische Oberfläche zur Konfiguration und Überwachung des Core-Clients. Er basiert auf dem wxWidgets-Toolkit und ist damit auf allen Plattformen lauffähig, die von wxWidgets unterstützt werden.

Boinc-Commandline-Interface: das Programm boinc_cmd erlaubt es, den Core-Clienten über die Kommandozeile zu steuern, beispielsweise wenn keine grafische Oberfläche verfügbar ist.

Projektanwendungen: Jedes Projekt stellt Anwendungen bereit, die vom Core-Client heruntergeladen und zur Berechnung der Arbeitspakete verwendet werden. Diese werden zur Laufzeit vom Core-Client mittels Shared Memory (es nutzen zwei oder mehrere Prozesse einen bestimmten Teil des Hintergrundspeichers [RAM] gemeinsam) überwacht. Die Funktionen für diese Überwachung werden in der von BOINC mitgelieferten Programmierschnittstelle (BOINC-API) bereitgestellt.

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